Diebstahl im Habbo Hotel und die Haltung der Betreiberfirma
Für uns Erwachsene mehr komisch als süß, sind die kleinen Räume mit den niedlichen Avataren im Habbo Hotel (ich berichtete bereits hier) nicht nur für unsere Kids ein ganz beliebter virtueller Zeitvertreib. Für die gymnasiale Unterstufe hier, scheint es den idealen Treffunkt zwischen Hausaufgaben und Abendessen darzustellen.
Nun denn. Unser Großer bucht sich kürzlich auf der originalen Habbo Seite ein, wie sonst auch und das ganze Inventar ist plötzlich weg. Ratz Fatz, der Raum war leer. Somit war natürlich auch das Taschengeld futsch, welches für Cyber-Sitzgarnituren, Teppiche, Kamin, Jukebox und so weiter herhalten musste.
Die Firma Sulake also kontaktiert, beschrieben, dass mein Kind den Umgang mit Passwörtern und auffälligen Websites von Anfang an gelernt hat und eine erfolgte Weitergabe des Passworts ausgeschlossen werden kann. Das habe ich nur mal so in weiser Voraussicht geschrieben.
Um es kurz zu machen: Es endete damit, dass Sulake den Dieb gestellt und der Plattform verwiesen hat. Ich gehe einmal davon aus, dass seine virtuelle Habe ‘eingezogen’ wurde. Allerdiings: Sulake verwehrte in zwei E-Mails die Rückgabe des von uns minutiös aufgelisteten Inventars. Was wäre das eine schöne, nette Geste und positiver Gesprächsstoff.
Meines Wissens wird in der echten, fassbaren Welt (Real World), dass dem Täter entrissene Diebesgut dem ursprünglichen Eigner wieder zugeführt.
Da ich die Haltung des Betreibers in unserem Fall rein gar nicht verstehen kann, ist für unsere Kinder das Habbo Hotel Geschichte und für die Kids unserer Bekannten ebenso, nachdem sie von der Sache gehört haben.
Schade ums liebe Geld.