Von der Kunst, nicht der Weltangst zu erliegen
us ein Grad Celsius, etwas Schneefall und ein Wind gefühlt wie im winterlichen Montana, so war das Setup für meine heutige tägliche Wanderung im wunderbaren Umland. Die paar wunderbaren Kilometer kannten ihre Ruhe, wie sie schließlich nur ergänzt wurde durch das laute Schimpfen eines Nestbauers im Wald, durch ganz wenige andere Flaneure und Jogger. Es wurde genickt, einer ließ sogar ein „Moin“ hören, was dem höchstmöglichen Grad an spontaner Kommunikation in der Region darstellt. Jedenfalls bot mir der Lauf den Raum für Gedanken, für Überlegungen ob der Weltangst meiner Mitmenschen.